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Begriff Beschreibung
ICA (Independent Computing Architecture) Display-Protokoll von der Fa. Citrix (im Zusatzprodukt Metaframe) bandbreitensparendes Kommunikations-Protokoll - enthält einen Verschlüsselungsmechanismus siehe auch Protokolle RDP (von Microsoft) und X.11 für die Aufbereitung der Windows/Oberflächen-Bilder auf den Clients. Mit TCP/IP und ICA läßt sich eine Wahlverbindung mit sämtlichen Servern aufbauen. Mit dem ICA-Protokoll können Anwender auf Terminals, lokale Druckerschnittstellen, Soundkarten und die serielle COM-Schnittstelle (z.B. für Kassenterminals) nutzen, eignet sich im LAN und WAN
ICANN ICANN steht für Internet Corporation for Assigned Names and Numbers und ist eine Internet-Organisation, die bestimmte zentrale Koordinierungsaufgaben im Internet übernimmt. (siehe auch RIPE)
ICAP (Internet Content Adaptation Protocol) - Standard für Web-Inhalte zahlreiche Internet-Infrastruktur- und Inhalteanbieter haben sich zusammengetan, um die Darstellung von Inhalten auf beliebigen Zugangsgeräten zu erleichtern. Ziel des Forums ist die Definition eines offenen standardisierten Protokolls namens ICAP. Es soll die Kommunikation zwischen so genannten Edge Devices wie Web-Caches oder Content-Delivery-Servern einerseits und Applikations-Servern, die Inhalte modifizieren und an Internet-Zugangsgeräte liefern - bzw. herstellen. Ein erster Icap-Entwurf soll (Frühjahr 2000) der Internet Engineering Task Force (IETF) vorgelegt werden. Zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe zählen so bekannte Unternehmen wie Akamai Technologies, Network Appliance, Allaire, Broadvision, Doubleclick, Network Associates, Novell, Oracle, Vignette und weitere Partner.
ICMP INTERNET Control Message Protocol
IDE Abkürzung für Integrated Device Equipment oder Intelligent Drive Electronics - Schnittstellen-Standard für AT-Bus Festplatten.
IDMEP (Intrusion Detection Message Exchange Protocol) von der IETF in Bearbeitung ! Security-Protokoll soll bei Einbrüchen in IP-basierte Netzwerken warnen.
IGMP Internet Group Multicast/Management Protocol
IIOP (Internet Inter Object-Request-Broker Protocol) Corba-Protokoll der OMG Offener Protokollstandard für die Internet-Kommunikation (TCP/IP) zwischen ORBs. Client und Server Kommunikation - Standard für die Kommunikation mit Enterprise-Javabeans
IKE Internet Key Exchange
IMAP Das Internet Message Access Protocol (abgekürzt: IMAP) ermöglicht es, auf E-Mails zuzugreifen, die auf einem entfernten Server liegen. Bei IMAP handelt es sich um ein Client-Server-Protokoll, welches E-Mails empfängt und für den Empfänger zum Abruf bereithält. Der E-Mail-Client (Empfänger der elektronischen Nachricht) kann nur die Absenderangaben sowie die Überschrift der betreffenden Mail lesen und entscheidet aufgrund dieser Informationen, ob er die Nachricht herunterladen möchte oder nicht. Verwaltet werden die E-Mails dabei auf dem jeweiligen Server. Während der Anwender mit seinen Mails arbeitet, verlangt IMAP eine kontinuierliche Verbindung mit dem Server. IMAP-4 ( Internet Message Access Protocol - Version 4 ) Internet-Mail-Protokoll - Neuere Alternative zu POP3-Protokoll (E-Mails auf dem E-Mail-Server verwalten). IMAP wurde entwickelt, um Nachrichten nur nach Bedarf zu übermitteln: Der Anwender kann - anders als bei POP3 - wählen, welche Daten er tatsächlich übertragen will. Dazu werden bei IMAP4 zunächst nur die Kopfzeilen übertragen - Anhänge bleiben zunächst außen vor. IMAP-4 bietet aber noch mehr interessante Merkmale: Es können hierarchische Mailboxen direkt auf dem Server eingerichtet werden, und der Zugriff auf verschiedene Mailboxen ist während einer Verbindung möglich. Der Anwender kann den Nachrichtenstatus auf dem Server verändem, um so beispielsweise gelesene Mails wieder als ungelesen zu markieren und umgekehrt. Ebenso können E-Mails direkt auf dem Server gespeichert, kopiert oder gelöscht werden, ohne diese vorher auf den Client transferieren zu müssen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil sind direkte Suchoptionen auf dem Server: muss POP3 zunächst alle Nachrichten blind kopieren, erlaubt es IMAP4 vorab zu selektieren. Dies macht gerade bei der oftmals teuren und zumeist langsamen Datenabfrage über Mobilnetze mit PDAs oder Notebooks Sinn. Bei allen Vorteilen zu POP3 konnte IMAP sich aber noch nicht als Internet-Standard etablieren. In erster Linie fehlt es von seiten der Internet Provider an entsprechenden Servern (wahrscheinlich hat sich das mittlerweile geändert). Grund dafür waren vermutlich die Ressourcen-intensiven Serveroperationen. Weitaus besser sieht es bei der Serversoftware aus. Alle wichtigen Mailserver unterstützen mittlerweile IMAP, z.B. die aktuellen Versionen des Netscape Messaging Server und des Microsoft Exchange Server.
IMCP Internet Management Control Protocol
IMSP (Internet Message Support Protocol) Instant Messaging ( Protokolle ) Die Debatte um einen Standard für die Kommunikation zwischen verschiedenen Instant-Messaging-[IM] Systemen geht in die entscheidende Phase. Die IETF will nun entscheiden, mit welcher Technik der neue Schnittstellen-Standard für Instant Messaging entwickelt werden soll. Die Internet-Engineering Task Force (IETF) hat drei Konzepte ausgewählt, nach denen sich Systeme zum Versenden von Textnachrichten via Internet in Echtzeit untereinander kompatibel machen lassen sollen. Ein Modell beruht auf dem Session Initiation Protocol ( SIP ), einer Telefonsignal-gestützten Technik, hinter der Cisco und Microsoft stehen. Der Vorstoß des Startups Invisible Worlds basiert auf dem Blocks Extensible Exchange Protocol ( BEEP ), einem XML-gestützten Übertragungsprotokoll. Dem Vorschlag von Fujitsu und MIT schließlich liegt das Transmission Control Protocol ( TCP ) zugrunde, bei dem Server auf Socket-Ebene für die Datenübertragung sorgen.
IP Eine IP-Adresse definiert u.a. einen bestimmten Rechner im Netz (so auch im Internet). Jeder Webserver muss mindestens eine IP haben, diese muss weltweit einmalig sein. Daher wird die IP-Adressvergabe zentral verwaltet um eine eindeutige Identifizierung des jeweiligen Webservers zu gewährleisten. Eine IP-Adresse besteht aus vier Bytes bzw. vier Quads, die durch Punkte getrennt sind - zum Beispiel 123.45.67.89
IP-Spoofing IP-Spoofing ist eine Hackertechnik, bei der man ein fremde IP-Adresse als die eigene ausgibt.
IPP (Internet Printing Protocol) Standard für weltweit vernetztes Drucken (von der IETF / PWG) Mittels IPP lassen sich Druckaufträge zusätzlich via Internet und Intranet bearbeiten u.a. bewirkt die Einsparung verschiedener Print-Server
IPSec (Internet Security Protocol) Basis für VLANs und VPNs und AH (Authentication Header) IPSec schützt IP-Pakete vor Ausspähung und Modifikation und beeinflußt (Ausnahme z.B. SNA-Traffic übert IP) weder Anwendungsprogramme noch Kommunikationsprotokolle (Pakete können geroutet werden). Ebene-3-Tunneling-Verfahren (Standard-Protokoll der IETF) IPsec Verschlüsselung über IP Authentication Header (AH) und IP Encapsulating Security Payload (ESP)
IPX/SPX (Internet Packed Exchange/Sequenced Packed Exchange - Novell LAN) Protokoll der NetWare Protokoll-Suite (Netzwerk- und Transportschicht), das von Novell für lokale Netze (LANs) entwickelt wurde.
IRC (Internet Relay Chat) für Chat-Server Das IRC ist ein spezielles Protokoll mit eigener Software, um Online-Konferenzschaltungen mit mehreren Teilnehmern zu realisieren (Siehe Chat !). Notwendig ist spezielles IRC-Client-Programm und die Adresse eines Chat-Servers.
ISAKMP (Internet Security Association end Key Management Protocol) oder SKIP (Simple Key Mangament Protocol for IP) oder IKE (Internet Key Exchange) Kommen für die Auswahl der Verfahren und für den Austausch der Schlüssel zum Einsatz.
ISDN Abkürzung für Integrated Services Digital Network - Digitales Netz, wobei ein Kanal 64 kBit/s übertragen kann.
ISL (Inter Switch Link Protokoll) von Fa. Cisco Als Verbindungsmöglichkeit für gemischte Ethernet- und Token-Ring-Umgebungen, es kapselt LAN-Pakete und transportiert sie über eine Vollduplex-Verbindung im Point-to-point-Verfahren. ISL wird gewöhnlich im Backbone zwischen zwei Switches verwndet.

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